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Klassische Homoöpathie

 

Was ist Homöopathie?

Die Klassische Homöopathie ist eine Therapieform, die bereits seit 200 Jahren besteht, jedoch so aktuell ist wie nie zuvor. Es gibt leider so viele Krankheiten, die die Schulmedizin oft nur palliativ angehen kann (palliativ = gegen ein Symptom gerichtet, aber nicht gegen die eigentliche Ursache), also ohne echte Heilungsmöglichkeiten. Dies ist das Feld, auf dem der Klassische Homöopath arbeitet, und dieses Feld ist riesengroß.

Die heutige Diagnostik in der Schulmedizin ist hervorragend, und doch gibt es immer mehr Patienten, die von Arzt zu Arzt weitergereicht werden, weil sie massive Beschwerden haben und die immer den gleichen Satz hören: "Ihnen fehlt doch gar nichts. Aus medizinischer Sicht sind Sie gesund." Hier setzt der homöopathisch arbeitende Therapeut an, indem er sich intensiv mit dem Patienten auseinander setzt, seine Krankheitssymptome, Eigenheiten und Lebensgewohnheiten zusammenträgt und auf diese Weise zu einem homöopathischen Mittel, dem "Simile" findet. Damit ist echte Heilung möglich, denn die Homöopathie wirkt auf die Lebenskraft, d.h. sie stärkt die Selbstheilungskräfte des Menschen und der Körper findet auf diese Weise ganz von selbst wieder in sein Gleichgewicht.

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Wo wirkt Homöopathie?

Das Anwendungsgebiet der Homöopathie ist nahezu unbegrenzt. Es reicht von akuten Erkrankungen, wie Grippe, Magen-Darm-Beschwerden, Verletzungen, Stürze etc. über chronische Erkrankungen, z.B.

- Allergien (Neurodermitis, Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Hauterkrankungen (z.B. Schuppenflechte, Ekzeme aller Art)
- Migräne und andere Arten von chronischen Kopfschmerzen
- Rheuma
- Arthrose
- Gicht
- Entwicklungsstörungen bei Kindern
- Impfbelastungen
- psychische Erkrankungen (z.B. Depression, Neurosen)

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Zur Geschichte der Homöopathie

Der Begründer der Klassischen Homöopathie war Samuel Hahnemann (1755 - 1843), deutscher Arzt und Chemiker, einer der gelehrtesten Männer seiner Zeit. Hahnemann erzielte mit seiner Therapie großartige Heilerfolge, war jedoch - oder vielleicht gerade deshalb - stets Anfeindungen, Kritik und Mißgunst aus verschiedenen Kreisen ausgesetzt. Dies konnte jedoch die schnelle Verbreitung seiner Lehre nicht verhindern, denn er war in der Lage, akute Erkrankungen und später auch komplizierte chronische Leiden mit oft nur wenigen Gaben eines Arzneimittels zu heilen.

Samuel Hahnemann hat seine Lehre in seinem Werk "Organon der Heilkunst" detailliert und ausführlich beschrieben, sodaß es seinen Nachfolgern möglich ist, die Homöopathie in seinem Sinne und so ursprünglich und unverfälscht wie möglich auch in unserer heutigen Zeit anzuwenden.

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Wie wird Homöopathie verabreicht?

Die Arzneimittel werden potenziert, d.h. verdünnt und verschüttelt und in geringsten Mengen verabreicht. Sie sind als Tropfen, Pulver oder Globuli erhältlich, und gerade die Streukügelchen werden wegen ihres süßen Geschmacks von Kindern gerne genommen. Kinder sprechen auf die Gaben einer homöopathischen Arznei besonders gut an, da sie allgemein empfänglicher für die feinstofflichen Schwingungen sind.

Es wird immer nur ein homöopathisches Mittel verabreicht, nie mehrere Mittel gleichzeitig. Dies steht im Gegensatz zur heute weit verbreiteten Komplexmittel-Homöopathie, bei der einem Präparat bis zu 10 und mehr homöopathische Einzelmittel zugesetzt werden.

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